Freiwilligenarbeit

FAQ

Bei einer Freiwilligenarbeit kommen einem viele Fragen in den Sinn. An dieser Stelle möchten wir Einige der uns am häufigsten gestellten Fragen beantworten. Wenn Sie darüber hinaus weitere Fragen haben, können Sie uns gerne per E-Mail oder Telefon kontaktieren.

Natürlich, aber wir nehmen Ihnen die Arbeit ab! Wir beraten Sie, stellen entsprechende Visa Leitfäden und Informationen für die Reise und stehen als Ansprechpartner während des Auslandsaufenthaltes zur Verfügung. Ohne unsere Hilfe suchen Sie sich selbst eine Arbeitsstelle und eine Unterkunft, müssen sich um das richtige Visum kümmern und selbst entscheiden, in welche Gegend es sich lohnt zu fahren. Am Flughafen stehen Sie alleine nach einer langen Reise, zu Ihrer Herberge müssen Sie selbst hinfinden. Darüber hinaus brauchen Sie viel mehr Zeit. Wenn Sie jedoch diese ganzen Formalitäten und Anfangsschwierigkeiten vermeiden möchten, sind wir für Sie da: Wir geben Ihnen alle Informationen, die Sie brauchen und Sie erhalten wertvolle Tipps. Sie werden am Flughafen abgeholt und zur Unterkunft gebracht. Sie erhalten Unterstützung bei der Eingewöhnung und um die richtige Kranken- und Unfallversicherung kümmern wir uns, wenn Sie das möchten, auch. Um Ihnen einen reibungslosen Ablauf des Programms zu gewährleisten und dafür zu sorgen, dass nichts vergessen oder übersehen wird, übernehmen wir für Sie diverse Formalitäten. Vom Zeitpunkt Ihrer Anmeldung an läuft es „automatisch“. Alle Aufgaben und Formalitäten für Ihren Aufenthalt werden nun zu unserer Aufgabe, die wir zusammen mit unseren Partnerorganisationen für Sie übernehmen. travelbee wird Ihr Sprungbrett ins Ausland sein und Sie haben Zeit, sich in Ruhe auf dieses Abenteuer vorzubereiten.
Nach Erhalt der Online-Anmeldung überprüfen wir, ob alle Anforderungen erfüllt sind und der von Ihnen gewünschte Zeitraum möglich ist. Anschließend schicken wir Ihnen eine Bestätigung und werden um entsprechende Bewerbungsunterlagen bitten. Die Unterlagen leiten wir an die Partnerorganisation weiter und fragen nach, ob die Teilnehme möglich ist und können die Programmaufnahme fertig machen: die Rechnung, eine Teilnahmebescheinigung sowie umfassende Informationsunterlagen zum Aufenthalt. Oftmals sind noch eine Passkopie, Versicherungsnachweise, Flugdaten und je nach Programm ein Empfehlungsschreiben, polizeiliches Führungszeugnis und Impfnachweise notwendig.
Sie sollten mindestens 17, oft bereits 18 Jahre alt sein und je nach Programm Grundkenntnisse der Landessprache mitbringen. Anpassungsvermögen, Toleranz und Selbstständigkeit sind ganz wichtig, da viele Kulturen sich grundlegend von der Deutschen unterscheiden. Begegnen Sie den Landsleuten mit einer offenen und respektvollen Einstellung und beurteilen Sie eine ungewohnte Lebensweise nicht vorschnell.
Ja, kein Problem. Bei allen Freiwilligenprogrammen gibt es keine Altersbeschränkung.
Sie werden bei vielen dieser Programme in eine völlig andere Welt eintauchen und ganz neue Erfahrungen machen werden. Sie werden Ihr Gastland von seiner ursprünglichen Seite kennen lernen und möglicherweise unter einfachen Verhältnissen leben. In manchen Ländern, vor allem auf dem afrikanischen Kontinent, kann dies z. B. so aussehen, dass Trinkwasser von einem anderen Ort geholt werden muss, Strom ausfallen kann und somit Wäsche waschen oder Duschen nicht so möglich ist, wie man es von hier gewohnt ist. Man sollte also flexibel sein, sei es bei der Unterkunft oder innerhalb des Projekts. Man sollte auch je nachdem mit weniger Privatsphäre rechnen - sei dies bei einem Mehrbettzimmer eines Hostels in Australien oder bei einer Gastfamilie in Chile. Auch ist es wichtig, dass man sich bei den Programmen über die anderen klimatischen Bedingungen und eine andersartige Küche im Klaren ist. Oft ist es viel heißer als in Deutschland und auch die Infrastuktur und Hygienebedingungen sind je nach Land anders. Jedoch sind dies genau die Gründe, warum es vor allem dort die meisten Freiwilligenprojekte gibt - um eben da zu helfen, wo Hilfe benötigt wird. Damit es vor Ort nicht zu einem Kulturschock kommt, klären unsere into Mitarbeiter Sie ausführlich und auch sehr transparent über alle Programme auf. Wir raten jedem, sich vorab umfassend über das Land und das Leben dort zu informieren. Natürlich erhalten Sie solche Hinweise auch in unseren Infopaketen. Auch die Erfahrungsberichte auf unserer Webseite helfen, sich ein realistisches Bild davon zu machen, was einen erwartet.
Eine Freiwilligenarbeit ist ab vier Wochen bis zu einem Jahr möglich. Eine Ausnahme bildet Frankreich, dort geht ein Projekt drei Wochen. Auf der Website geben wir bei den Freiwilligenprogrammen nur die Preise für 4, 8 und 12 Wochen an, Preise für längere Zeiträume können Sie gerne erfragen. Genaue Infos zu den einzelnen Zeiträumen finden Sie auf den entsprechenden Länderseiten.
Viele Kindergeldstellen erkennen unsere Praktika als berufsvorbereitendes Praktikum an und bezahlen das Kindergeld weiterhin. Grundsätzlich entscheidet aber jede Kindergeldstelle von Fall zu Fall. Von uns erhalten Sie bei der Aufnahme eine Teilnahmebescheinigung, die Sie als Nachweis über Ihren Auslandsaufenthalt einreichen können.
Sie sollten generell gute bis sehr gute Englischkenntnisse mitbringen. In Frankreich und in spanischsprachigen Ländern sind gewisse Französisch- bzw. Spanischkenntnisse Voraussetzung, um sich im Arbeitsalltag gut verständigen zu können. Viele Auslandsaufenthalte sind auch kombinierbar mit einem Sprachkurs vorab.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten für den Einsatz als ehrenamtlicher Helfer: Sie können in einem Waisenhaus bei der Versorgung und der Beschäftigung von Kindern mitwirken oder in einer Schule unterrichten. Weitere Möglichkeiten sind z. B. die Gesundheits- und Hygieneberatung oder Tätigkeiten im Naturschutzbereich und der Restauration des Kulturerbes eines Landes. Relevante Praxiserfahrung in diesen Bereichen ist sicher von Vorteil, viel wichtiger ist jedoch eine gehörige Portion Flexibilität und Kreativität. Insbesondere Teilnehmer, die in einem Projekt mit Kindern arbeiten, sollten sich darauf einstellen, dass die Erziehungsmethoden wesentlich autoritärer sind als in Europa. Viele Projekte sind vergleichsweise schlecht ausgestattet oder können nicht ausreichend viele Mitarbeiter beschäftigen – Ihre Hilfe ist deshalb umso wertvoller. Oft gibt es im Projekt keinen Mitarbeiter, der sich ausführlich um Sie kümmern kann. Deshalb gilt: Eigeninitiative zeigen, kreativ sein und einfach mit anpacken! Die Mitarbeiter des Projekts wissen Ihre Hilfe zu schätzen, viele Teilnehmer schließen hier Freundschaften fürs Leben.
In Ihren Bewerbungsunterlagen beschreiben Sie sich als Person, Ihre Interessen und Referenzen. Anhand dessen wird die Partnerorganisation ein passendes Freiwilligenprojekt suchen. Generell können Sie in den Unterlagen Wünsche in Punkto Einsatzbereich und Region äußern. Die Partnerorganisation bemüht sich sehr, Sie in Ihrem gewünschten Freiwilligenprojekt unterzubringen und in der Regel klappt es auch, eine Garantie gibt es aber nicht. Wo man platziert wird, hängt davon ab, wo gerade Hilfe benötigt wird und manchmal auch, ob Sie die nötigen Vorkenntnisse haben (z. B. Krankenhäuser). Wenn Sie sich unsicher sind, was für ein Programm und Land für Sie interessant wäre, finden wir es auch gerne gemeinsam mit Ihnen heraus. Rufen Sie uns einfach an!
Rechtzeitig vor seiner Abreise erhält man die Informationen zu seiner Platzierung. Die einem zugeteilte Gastfamilie bzw. Tätigkeit wurde sorgfältig entsprechend der Interessen und Bedürfnisse des Teilnehmers und der Familie / des Projektes ausgewählt. Wenn also keine triftigen Gründe vorliegen, muss die Platzierung akzeptiert werden. Generell kommt es sehr selten vor, dass ein Teilnehmer unzufrieden mit seiner Platzierung ist.
Sehr selten kommt es vor, dass einem Teilnehmer sein Freiwilligenprojekt / seine Gastfamilie nicht gefällt. Die Teilnehmer müssen sich in einer neuen Umgebung zurecht finden, sich in Aufgaben reinarbeiten und sich generell an die neuen kulturellen Umständen gewöhnen. Es kann dann sein, dass man seine Tätigkeit bzw. Gastfamilie als schwierig oder gar unpassend empfindet. Dies ist dann aber meist nur durch einen ganz natürlichen Kulturschock begründet, der zu Beginn eines Auslandsaufenthaltes auftreten kann. Man sollte nicht vorschnell beurteilen und allem ein bisschen Zeit geben. Oft fühlt man sich nach ein paar Tagen schon ganz anders.

Natürlich gibt es aber auch Dinge, die sich auch nicht nach einer gewissen Zeit verändern. In diesem Fall sollte man direkt mit den Betroffenen sprechen, sprich mit dem Projektleiter bzw. der Gastfamilie. Oft reicht auch schon solch ein Gespräch, da meist fehlende Kommunikation von Unstimmigkeiten, Bedürfnissen und Anregungen das Problem darstellt. Wenn dies nicht hilft, heißt es die Partnerorganisation vor Ort zu kontaktieren. Sie wird dann gemeinsam mit einem versuchen das Problem zu ergründen und zu lösen. Wenn dies weiterhin nicht möglich ist und ganz klar die Gründe nicht subjektiver Natur sind, kümmert sich die Partnerorganisation um einen Wechsel.
Bei einem Freiwilligenprojekt erhalten Sie kein Geld, denn es handelt sich um Freiwilligenarbeit. Das heißt Sie unterstützen mit Ihrer Arbeit hilfsbedürftige Menschen und fördern Projekte, die zum Teil gerade genug Geld haben, um die notwendigen Ausgaben zu decken.
Die Arbeitszeiten sind abhängig von den jeweiligen Projekten, in denen Sie arbeiten. In der Regel engagieren Sie sich montags bis freitags und an den Wochenenden haben Sie frei. Die tägliche Arbeitszeit liegt meist bei vier bis acht Stunden. In Einzelfällen kann es auch mehr oder weniger sein. Natürlich bekommen Sie im Vorfeld Informationen zu Aufgabentätigkeiten, Zeiten und Urlaubstagen.
Je nach Freiwilligenarbeit leben Sie in einer Gastfamilie, einem Haus für Angestellte, einem Hostel oder einer WG. Wir versuchen Sie optimal zu vermitteln.
Mit den Informationsunterlagen bei Aufnahme und den Platzierungsinformationen sind Sie bestens auf Ihren Aufenthalt vorbereitet. Wir helfen bei der Beantragung eines Visums und der Koordination von Formalien. Bei den meisten Programmen gibt es zudem zu Beginn eine ausführliche Orientierungsveranstaltung, die Ihnen bei der Eingewöhnung hilft. Sie erhalten Informationen zum Thema Kultur, Geld, Sicherheit, Reisen etc. und machen je nach Programm auch Ausflüge. Darüber hinaus stehen Ihnen die travelbee Mitarbeiter im Kölner Büro für Rückfragen gerne zur Verfügung.
Unsere Partnerorganisationen stehen Ihnen jederzeit vor Ort zur Verfügung. Wenn es Probleme im Freiwilligenprojekt oder in der Gastfamilie geben sollte, stehen unsere Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite. Außerdem gibt es in einigen Ländern eine 24-Stunden Notrufnummer, die Sie in Notfällen nutzen können.
In Zusammenarbeit mit Ihnen unterstützen wir Sie gerne bei der Organisation Ihres Fluges. Unter dem Punkt Service können Sie im Vorfeld über die travelbee Flugsuchmaschine nach Flügen suchen und eine unverbindliche Anfrage starten.
Bei allen europäischen Programmen ist eine im Zielland gültige Kranken- und Haftpflichtversicherung verpflichtend. Alle unsere Zielländer in Europa haben ein Sozialversicherungsabkommen mit Deutschland, akute Untersuchungen werden daher von den deutschen gesetzlichen Krankenkassen getragen. Daher reicht es, wenn man einen Scan seiner Krankenkassenkarte zumailt. Für die nicht-europäischen Freiwilligenarbeitsprogramme muss neben der Kranken- und Unfallversicherung zusätzlich noch eine im Zielland greifende Unfallversicherung vorgelegt werden. Für die gesamte Dauer Ihres Aufenthaltes bieten wir eine Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung für 2,03 € am Tag an.
Je nachdem welches Land Sie sich ausgesucht haben, werden Sie ein Visum brauchen. EU-Bürger benötigen für die Einreise in die Länder England, Schottland, Irland, Frankreich, Spanien und Italien kein Visum. Für EU-Länder reicht ein Personalausweis, sofern man Staatsbürger eines EU-Landes ist. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass Nicht-EU-Bürger ein Visum für EU-Länder benötigen. Je nach Land muss das Visum kostenpflichtig vor der Abreise beantragen werden oder aber man erhält bei der Einreise ein Touristenvisum, welches bei den meisten Ländern kostenlos ist. Diese kostenlosen Touristenvisa beziehen sich meist auf eine Aufenthaltsdauer von 90 Tagen. Generell ist für die Beantragung ein ausreichend gültiger Reisepass erforderlich. Nach der Aufnahme in unserem Programm werden wir Ihnen mitteilen, ob Sie ein Visum benötigen und wenn ja, werden wir Ihnen einen detaillierten aktuellen Leitfaden zur Beantragung zuschicken. Kommen Fragen auf, helfen wir Ihnen natürlich gerne.
Beim Freiwilligenprogramm Ghana ist eine Geldfieberimpfung vorgeschrieben, beim Freiwilligenprogramm Benin muss man gegen Gelbfieber-, Cholera- und Meningokokken geimpft sein. Bei allen anderen Programmen sind Impfungen nicht verpflichtend, wir empfehlen aber einen Arzt zu konsultieren und die Website des Auswärtigen Amts zu besuchen.
Ja, wir können das in einigen Fällen gerne versuchen, jedoch ohne Garantie, dass Sie auch im selben Freiwilligenprojekt mitarbeiten können.
Natürlich hängen die endgültigen Kosten stark von Ihnen selbst ab. Neben den Programmkosten sollten Sie auf jeden Fall mit den Kosten für die Flüge, Kranken-, Unfall- und Haftpflichtversicherung (über into buchbar für 2,03 € / Tag), evtl. anfallende Visumgebühren, ggf. Impfungen, Malaria-Prophylaxe und Persönliche Ausgaben (Wochenende, Freizeit etc.) planen.
Die meisten Länder, in die wir die Volontäre vermitteln sind Entwicklungsländer, in dem andere Gesundheitsrisiken bestehen als in Deutschland. Vor Antritt der Reise sollten Sie zum Tropenarzt gehen und sich über notwendige Impfungen und Gesundheitsvorkehrungen beraten lassen – früh genug, denn einige Impfungen dauern mehrere Wochen. Die Anschriften von Tropenärzten- und Instituten finden Sie unter: www.crm.de. Impfungen sollten erst dann vorgenommen werden, wenn man für das Programm zugelassen ist. Auch die politische Lage kann sich in diesen Ländern immer schnell ändern, dennoch sind die Länder, die wir anbieten politisch stabil und auch als Reiseland geeignet, wenn man sich an einige Spielregeln hält. Nähere und aktuelle Infos finden Sie auch auf den Seiten des Auswärtigen Amts.
Ja! Allerdings im kleinen Maße: an einer Schule beim Sprachunterricht, auf der Krankenstation beim Aufbau eines Waisenhausen. Die Strukturen in den Ländern sind jedoch komplett anders und werden durch Volontäre nicht so schnell zu ändern sein. Die Kultur in dem jeweiligen Zielland ist sehr unterschiedlich zur deutschen Kultur, das gilt auch für die Erziehungsmaßnahmen. Sie können versuchen, dies bei den Betreuern anzusprechen, aber erwarten Sie nicht, dass sie sich von heute auf morgen ändern. Gehen Sie behutsam auf Themen ein, die Sie anders machen würden – das hilft mehr, als feste Regeln zu kritisieren.